Penisverlängerung

Die Schwellkörper des Penis liegen nur zu einem Teil im Penis selbst. Der andere Teil reicht in den Körper hinein und ist dort mit einem Ligament (Band) am Beckenknochen befestigt. Die Methode zur Penisverlängerung ohne Verwendung von Fremdkörpern (Prothesen) besteht nun darin, dieses Ligament zu durchtrennen und die Schwellkörper so vom Beckenknochen zu lösen. Dadurch können sie weiter nach außen in den Penis gelangen. Hierbei wird eine echte Verlängerung bis zu 5 cm erreicht.

Penisverlängerung

Bei dieser Operation ist ein etwa 3 cm langer Schnitt im behaarten Bereich der Peniswurzel erforderlich. Die Operation wird mit einem stationären Aufenthalt von 1 Nacht und in Lokalanästhesie mit Sedierung durchgeführt. Der Patient ist auf dem Operationstisch überwachungsmäßig angeschlossen an EKG, Sauerstoffsättigung, Blutdruck und Puls. Über eine intravenöse Infusion wird ihm ein Beruhigungsmittel (z.B. Valium) und ein starkes Schmerzmittel (z.B. Dipidolor) zugeführt. Danach ist der Patient in einem schläfrigen Zustand, und das OP-Areal wird mit einem lokalen Betäubungsmittel (z.B. Xylocain) unterspritzt.

Penisverdickung

Die Penisverdickung (meist zusammen mit der Verlängerung) erfolgt ambulant durch Unterspritzung von Eigenfett (Liposculpturing). Dabei werden ca. 50 ml. reines Fettgewebe aus dem Oberschenkel-, Knie- oder Abdomenbereich entnommen wie bei einer Fettabsaugung. Dieses Fett wird dann mittels einer 3mm-Kanüle unter die Penishaut transplantiert, was zu der gewünschten Verdickung des Penis führt. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die gewünschte Volumenmenge erreicht ist. Zugleich hat der Penis dadurch ein höheres Gewicht und ist deshalb in den meisten Fällen im nicht erigierten Zustand länger. Mit einer derartigen Liposculpturing OP kann das Volumen des Penis um etwa 20-30 % gesteigert werden.

Die Operation dauert weniger als 1 Stunde. Nachdem sich der Patient wieder wohl fühlt, kann er sich von einer Begleitperson nach Hause bringen lassen.

Penis-Prothesen werden nur bei organischer Impotenz verwendet.

Risiken

Bei einer ästhetischen Operation gibt es keine Erfolgsgarantie. Ein angestrebtes ästhetisches Ergebnis kann nicht garantiert werden.

Die Risiken bei der Penisverlängerung sind: keine tatsächliche Verlängerung, Resorption des Fettgewebes (Auflösung und Abbau und deshalb keine Verdickung), Blutung, Infektion, Verletzung der Schwellkörper und dadurch bedingter Verlust der Erektionsfähigkeit, Verletzung der Harnröhre, Asymmetrie, Fettgewebszysten, Wundheilverzögerung. Eventuell ist eine Nachoperation erforderlich.

Die Risiken bei der Penisverdickung sind: Resorption des Fettgewebes (Auflösung und Abbau und deshalb keine Verdickung), Blutung, Infektion, Verletzung der Schwellkörper und dadurch bedingter Verlust der Erektionsfähigkeit, Verletzung der Harnröhre, Asymmetrie, Fettgewebszysten, Wundheilverzögerung. Eventuell ist eine Nachoperation erforderlich.

Diese Risiken vermindern sich freilich weiter, je erfahrener und talentierter der Chirurg ist.

Bilder

(auf Nachfrage)

In Deutschland ist aus rechtlichen Gründen die Gegenüberstellung von Vergleichsbildern vorher–nachher vor Kontaktaufnahme mit dem Arzt nicht erlaubt.

Gerne zeige ich Ihnen jedoch auf Anfrage oder anlässlich eines Beratungsgesprächs in meiner Praxis ausführliche Bildsequenzen von Zuständen vor und nach den Operationen, die ich Ihnen dann auch umfassend erläutern kann.

Unter den hier gezeigten Bildern finden Sie nur eine kurze Beschreibung der Operation und Operationstechnik:

(Bilder in Kürze)